Montag, 30. Januar 2006

A-u-s-t-r-a-l-i-a

- ohne worte -
























lustig vs sexy

mein leben ist gerade nicht so wirklich interessant, um damit einen blog zu füllen. Andere leute, die gerade in der weiten welt rumreisen, um in norwegen englisch und kochen zu lernen, habens da schon einfacher ;-)
hier dagegen sind die straßen eisig und zu allem überfluss muss ich heute auch noch lesen, dass männer, humorvolle frauen nicht
sexy finden. Ja hola, und wieder mal ist mein gesamtes weltbild zerstört. aber ich rede mir noch erfolgreich ein, dass die 50 % der männer, die angst vor lustigen frauen haben, mich eh nie interessieren könnten. außerdem habe ich ja jemanden, der keine angst vor mir hat, auch wenn er im bett eher auf dirty talk (aha?) als auf geistreichen humor steht. Wobei ja auch dirty talk sehr lustig sein kann, wenn ich gerade an so klischeetypische wörter wie "wilder hengst" oder ähnliches denke...
ok, lassen wir solche überlegungen. gar nicht witzig!
Zwei Kanibalen frühstücken einen Clown. Meint der eine, "der schmeckt aber komisch".

Mittwoch, 18. Januar 2006

der teufel und die teufelin...

ok: faulheit siegt. den angedrohten australien-reisebericht gibt es doch nicht. dafür wohl hin und wieder (je nach lust und laune) ein paar kommentierte bilder...

die becca zwischen den devils marbles. und ich hatte mein geologen-hämmerchen nicht dabei. *schnief*.


home sweet home.
in diesem wundervollen, und meist zuverlässigen auto (das auf mind. 20 % der bilder ist...) waren wir also die meiste zeit unterwegs.
und ja: es hatte eine klimaanlage :-)
und: ich weiß jetzt, wie man reifen wechselt. zum schluss klappte das in unserem eingespielten team in rekordzeit ;-)


jaja, die tierwelt australiens... dieses prachtexemplar lebt auf einer krokofarm (fleisch, handtaschen und so...). in echt haben wir leider keins gesehen. oder vielleicht auch besser. das gleiche gilt übrigens für schlangen. von denen hab ich immer nur geträumt. v.a. wenn wir nachts alle autotüren offen hatten, wegen der hitze... zu erwähnen wären allerdings aggressive grashüpfer/heuschrecken, die einen - meist ungefragt - anspringen...


Dienstag, 17. Januar 2006

blutende ohren

mir bluten gerade die ohren von einer stunde rauschendem, nuschelnden araber. und es sei bemerkt: der araber nuschelt auf englisch. wobei, und das ist gut: eigentlich immer erst am ende des satzes...
worum es geht? ach ja... mein neuer hiwi-job: interviews transkribieren.
ich glaube, länger als eine stunde am stück halte ich das nicht aus. da dreht man ja durch (anne, wie schaffst du das nur??). auch weil es ganz schön deprimierend ist, eine stelle 10 mal anzuhören und immer noch nicht zu verstehen, was der mensch sagt. naja, vielleicht verstehe ich es ja morgen ;-)

eine schöne nachricht gibt es aber auch: ich habe ein zimmer (in einer 2er wg) in leipzig. 14 m², in guter fahrradfahrnähe zum ufz (wo ich in dieser zeit mein praktikum machen werde) und mit dsl/telefon-flatrate (!). was will die fröhliche studentin mehr?! ;-) (und mal zugegeben, ohne flatrate, das wäre ganz schön schwierig gewesen... ich suchtkrüppel...)

ansonsten steht hier in heidelberg auch eine veränderung an.
meine mitbewohnerin wird für das nächste halbe jahr hier ausziehen und so müssen wir auch da in den nächsten tagen noch eine entscheidung treffen, wer hier einziehen soll. zur debatte steht eine pharmazie-doktorandin und eine ägyptologie-studentin aus wien, die in heidelberg ihr auslandssemster machen wird. ich bin gespannt, wen das schicksal mir zuwürfelt.

und sonst?
die taktik, sich nach australien (*seufz*, *schnief*) voll in die arbeit zu stürzen, scheint aufzugehen. ich habe soviel zu tun, dass ich nochnichtmal friere, geschweige denn das eklig-graue wetter so wirklich wahrnehme:
zum einen habe ich noch einen stapel ersti-exkursions-protokolle zu korrigieren, was zu blutenden augen, einem aggressiven bleistift, sowie verwunderung führen kann ("natürliche gravitation"?!). - aber ich gebe es zu, es sind durchaus auch ein paar sehr vielversprechende geographenanwärter dabei, die mir bestimmt mal irgendwann meinen traumjob vor der nase wegschnappen. --vielleicht sollte ich doch strenger korrigieren... *überleg*. zum anderen gibt es morgen noch mehr zu korrigieren. dann die interviews, was man sonst halt noch so für die uni tun muss... und... ach ja, ... BILDER SORTIEREN...

... wenn man nämlich zu zweit in australien ist und jeder so ca. 1000 bilder macht, dann... dann ist das eine sehr, sehr mühselige arbeit diese bilder zusammen zu fügen, sinnvoll in eine reihenfolge zu bringen, dabei schlechte und allzuoffensichtlich doppelte auszusortieren, und das ganze noch neu zu nummerieren...

aber bei so einem perfekten urlaub nimmt die süße reisebegleitung das doch nur allzu gerne auf sich :-)))

und da ich die virtuelle welt (und ein paar einzelne individuen -- hallo kerstin :-)) jetzt genug vollgejammert habe, fühle ich mich auch in der lage, mich jetzt noch an meinen vwl text zu wagen... - oder bilder weiter zu sortieren...

Dienstag, 10. Januar 2006

nochmal bangkok

diesmal aber auf dem heimweg, nach 3 wochen genialstem australien-urlaub, und auch nur fuer zwei stunden, um auf den flug ins kalte europa (brrrrrr, ich frier schon bei dem gedanken an temperaturen unter 25 grad...) zu warten.
der lange ausfuerliche blogeintrag (mit vielen, vielen, vielen, vielen bildern schaetze ich...) wird sicher bald folgen. fuer die lesefaulen (hallo robert... ;-) ) hier ein paar worte (und fuer mich ein bisschen was zu tun, um die zeit bis zum boarden rumzu kriegen...):

[diese liste erhebt ganz und gar keinen anspruch auf vollstaendigkeit...!]
warm
palmen
strand
regenwald
killer-lianen (kann auch an meiner phantasie liegen)
straende mit kokospalmen (und leider gefaehrlichen quallen im wasser, so: no swimming...)
kaengurus auf dem campingplatz
tauchen und schnorcheln am great barrier reef (sooooooooo toll!!!)
Segeln, Sonnen, Sonnenbrand
Whitehaven Beach, ein Paradies auf Erden (leider wieder mit den stingers, den quallen)
lange autofahrten im outback (wenn kurcen zur sensation werden)
offraoad tracks (wenn gestandene maenner mit dem gaspedal unterm fuss zu kleinen jungs werden ;-)
zunehmende hitze (hey, heute nur 38 Grad...!)
beeindruckende sternenhimmel und einsame campingplaetze im outback
touristenschock am ayers rock (trotzdem toll, das steinchen...)
reifenwechsel bei (mindestens...) 40 Grad und 60 km vom naechsten bisschen zivilisation (eine rinderfarm...) entfernt.
weitere reifenwechsel. (juhu, wieder was gelernt...)
palmen in der "wueste"
noch mehr 4 wheel drive strecken...
open air kino in sydney: links der leinwand die skyline, rechts der leinwand die harbour bridge mit der oper davor (welcher film lief nochmal???)

... und erwaehnte ich schon, wie braun ich geworden bin??? ;-)

Montag, 19. Dezember 2005

Bangkok...

... da sitze ich gerade am flughafen und vertreibe mir die zeit, bis es demnaechst weiter nach sydney geht.
haette gar nicht erwartet, dass bangkok mir so gut gefaellt. vielleicht liegt das ja an meiner singapur erfahrung. wobei man die zwei staedte ja nicht vergleichen darf.
wir sind gegen mittag ortszeit angekommen, dann ins taxi und zum koenigspalast. viel gold, viel bunt, viele touristen. aber auf jeden fall schoen und beeindruckend. auch wenn ich mich mal wieder als klitzekleiner kulturbanause geoutet habe und mehr geguckt, als unserem audiofuehrer gelauscht habe.
danach die ersten erfahrungen mit thailaendischer tourismuskultur.
boat, boat? tuk tuk? taxi? usw. ...
ueberall leute, die einem was andrehen wollen. oder einem erzaehlen, der schalfende Buddha sei geschlossen, sie koennten uns aber zu einem anderen hinfahren... aber von dieser taktik stand ja schon was im reisefuehrer, also haben wir den buddha doch noch gesehen... gross und gold war er!
... und danach... danach gabs die von vielen empfohlene thai-massage.
autsch. knack. knet.
aber ich war tapfer... ;-) wenns weh tut, hat das bestimmt seinen sinn, dachte ich mir so... und entspannend wars natuerlich auch. v.a. die heissen tuecher mit den kraeutern drin. (uebrigens genau die kraeuter, denen ich vorher sehr skeptisch gegenueber war - ich koennte ja den ganzen restlichen tag nach raeucherstaebchen riechen...).
super entspannt gings danach zu einer bootsfahrt auf dem fluss. wie auch immer der heissen mag, ich niete... (ich bin deutschland...). dunkel wurde es dann auch recht schnell. jaja, die tropen, die boesen! aber cool, zu sehen, wie die leute da in ihren holzhaeuschen direkt am fluss wohnen. und wir quasi in unserem boot, mit dem lauten (und bestimmt stinkenden) dieselmotor, vor ihrem esszimmer/terasse vorbeigefahren sind. der "pizza" service kommt dort uebrigens per boot: verschiedene toepfe, was zum heizen, die koechin und der fahrer - alles in einem kleinen boot...
dann wars also schon dunkel und im tuk-tuk gings in die Than Khao San. Das Touristenviertel schlechthin. Alles bunt und hell. ueberall reisende/backpacker/touristen. ueberall irgednwas zu gucken. und wenns nur der kleine wagen mit den fruehlingsrollen am strassenrand ist. Ueberall Laeden mit tshirts, schmuck, schuhen, taschen usw.! und natuerlich billig. und ich war mal wieder nicht in shopping laune. aeusserst dumm das!

Im Schnelldurchlauf jetzt noch das kleine abenteuer von unserem abflug in deutschland (weswegen ich leider nicht mehr dazugekommen bin, gewisse anrufe zu taetigen...).
Einchecken in Stuttgart (am Bahnhof): kein Ticket fuer uns ausgestellt.
nach einem crepe am bahnhof, war es dann ausgestellt. es lebe die kommunikations-technologie...
der Zug nach Frankfurt blieb in Hockenheim ploetzlich stehen.
50 min. spaeter fuhr er dann weiter.
Am Gate dann habe ich ploetzlich kein Visum fuer Australien mehr.
CHAOS (v.a. fuer muede, stress-inkompatible menschen wie mich...)!!!
ok.
visum neu ausgestellt. Gerade noch rechtzeitig (und als letzte?!) geboarded.
Unser Gepaeck (das sich ja im gleichen zug wie wir befand...): keine Ahnung.
Jetzt uebrigens immer noch nicht.
Es gibt bestimmt doch so eine Art Schicksal - wer soviel glueck hat, nach australien reisen zu koennen, muss wahrscheinlich mit solchen steinen auf dem weg rechnen.
und dann... dann musste ich - muede und fertig, wie ich war - auch noch aussuchen, was ich essen will. oh grausame welt :-)

Montag, 12. Dezember 2005

Australien rückt näher und näher

... und das ist gut so *freu*

und was lese ich da gerade in meiner Bibel, dem lonely planet?

..."snakes kill one or two people per year
(about the same as bee stings)" ...

Mist. Als ich die ganzen Zahlen da neulich so spontan-auswendig gelernt habe, hab ich wohl was verwechselt, ich dachte, es wäre ein Toter in den letzten 50 Jahren gewesen. Naja, stimmt schon, aber eben durch einen Zeckenbiss, die Schlangen haben da schon eine deutlich höhere Touristen-Verschleißrate... Aber wie hieß es auf meiner letzten Exkursion immer so schön: ... ein bisschen Schwund gibt's immer... Außerdem muss ich mir jetzt viel weniger Sorgen wegen den Zecken machen...

Der Rest der Statistik lautet übrigens folgendermaßen:
- je ein Hai- bzw. Krokodil-angriff mit Todesfolge pro Jahr
- 2 Tote durch Quallen pro Jahr
- 1 Todesfall durch einen Spinnenbiss in den letzten 20 Jahren

Naja, sollte mich also so ein Hai anknabbern wollen, werde ich ihn ganz ruhig fragen, ob er dieses Jahr schon einen Touristen vernascht hat, und wenn ja, dann verweise ich ihn auf die Statistik und schicke ihn wieder nach Hause... Tja, und falls irgendwas dabei schiefläuft...
... wie war das mit dem Schwund...??

Aber anstatt sich wegen sowas verrückt zu machen, hier noch eine weitere Information aus dem aus dem lonely planet (- mir ist noch nie aufgefallen, wie lustig & vor allem informativ Reiseführer sein können):

About 13 % of Australians have no stated religion, although a valiant effort was made with the last census to have the religion of "Jedi" recognised.

Donnerstag, 8. Dezember 2005

bratwurst

ein weiteres unerklärliches phänomen dieser tage ist die bratwurst! wieso habe ich als ex-vegetarierin, die sich nie viel aus würstchen gemacht hat, plötzlich dauernd heißhunger auf bratwürste? liegt es daran, dass ich mich zu oft auf dem weihnachtsmarkt aufhalte? ich hoffe, also stark, dass es 1. in australien keine bratwürste gibt und 2. dass diese bratwurst-gelüste nach weihnachten ihr ende nehmen. (was es wohl nachher in der mensa gibt...? *grübel*...)

Mittwoch, 7. Dezember 2005

verstehe einer das schicksal!

wow, was für ein tag. haben heute neue fenster eingebaut bekommen. in meinem zimmer riecht es jetzt wie in einer nagellackfabrik. vielleicht führten auch einfach nur diese dämpfe dazu, dass ich mir nur eingebildet habe, eine zusage für mein wunsch-praktikum in leipzig bekommen zu haben...

jedenfalls... da verstehe einer mal das leben.
vor einer woche hab ich erfahren, dass unser lieber studienberater Herr H. es verbumbeutelt hat, mein vordiplomszeugnis auf den langen weg der uni-bürokratie zu schicken. d.h. ich hätte jetzt noch weitere 3 wochen (inklusive weihnachten wahrscheinlich noch mehr...) warten müssen. dabei hab ich mir doch (mit ein bisschen arschtritt und hilfe eines einzelnen herren) vorgenommen, so eine tolle, richtige bewerbung dort hinzuschicken. da kann doch mein tolles vordiplomszeugnis nicht fehlen. nun gut. stress. wut. schlechte laune. panik, kein praktikum zu kriegen.
mit ein bisschen "einem blatt papier hinterher rennen" und beharrnis (hiwis in der studienberatung nerven...) hatte ich dann gestern endlich eine bestätigung meines vordiploms, netterweise sogar mit notenspiegel, in der hand. daraufhin konnte es der schweinehund in mir ja nicht mehr aufschieben, endlich noch fotos machen zu lassen (*hilfe*) - und schwups war die ganze tolle bewerbung gestern mittag in der post...

... und dann... heute, unerwartet und völlig überraschend, war die *Zusage* unter meinen emails.
glaubt das mal einer!
yippie-juchei :-)
welt lass dich umwarmen (aber iieh, nicht mit den polkappen mitten ins gesicht...) :-)

jetzt wird also, wenn nichts mehr schief geht (schicksal hallo...), werd ich im märz und april leipzig unsicher machen - und natürlich auch meine erste berufsluft schnuppern. wow, ich bin einfach überwältigt von den ereignissen derzeit... ;-)


Sorry, an alle, denen ich heute mit meinem überschwenglichen mitteilungsbedürfnis auf die nerven gegangen bin!

Dienstag, 29. November 2005

ich wünsche mir.... ein integral!

so toll ich die stadtökonomik vorlesung, die hoffentlich letzte vwl vorlesung in meinem leben, auch finde, heute hat sie mich einfach nur fertig gemacht. schon wieder so viele buchstaben (ja, darunter auch griechische, aber die kann ich ja jetzt dank "wir lernen griechische buchstaben malen"-übungszettel für anfänger... *freu*), noch dazu bruchstriche und - dass es sowas tatsächlich gibt, hatte ich irgendwie verdrängt seit meinem abi... - Integrale.
*kram*, *krutschel*, *wühl*... ganz, ganz vage erinnere ich mich, dass da mal was war...
Hallo Pisa, hier bin ich! Ich bin Deutschland! Ich bin das Integral, das ich nicht kenne...
ja gut, liebe mathematiker, physiker und integral-versteher, ich gebe es zu: ich schäme mich!

... andererseits...
die mathematik macht es sich ja irgendwie zu einfach...
bzw. :
vielleicht sollte ich, wenn ich das nächste mal in einer tiefen lebenskrise stecke (oder versuchsweise auch einfach mal, wenn ich an einer roten ampel stehe, das tue ich nämlich öfter, als in lebenskrisen stecken...) einfach mal logarithmisch ableiten, integrieren und dann das ergebnis raten (oder so ähnlich...).
was an der tafel mit kreide geschrieben steht, funktioniert doch garantiert auch an ner ampel...!

seufz.
die mathematik kommt immer mit sovielen komischen sachen - quasi aus dem nichts - daher. und dann behauptet sie, es sei logisch.
ich glaub ja eher, dass das alles illegal ist!


P.S.
aus der Reihe
"Daran merken wir, wir alt wir sind": wisst ihr noch damals, in der schule, als man immer das *klassenbuch* mit in die anderen unterrichtsräume tragen musste...? *g*

Donnerstag, 24. November 2005

faul!

was für eine faule woche, die letzten sieben tage. ich habe gar ein schlechtes gewissen... Nach dem Stress, endlich den Exkursionsbericht fürs Ruhrgebiet fertigzustellen (was dank mancher Nüsse echt nervig war!), und einer Klausur, hab ich ab Freitag erstmal das Wochenende so richtig genossen. Und zwar in Stuttgart, um mit J den Australien-Urlaub noch ein bisschen zu planen. Und na gut, ich gebe es zu, um die Glühwein-Saison einzuleiten... aber kein weiteres Wort zum Thema Glühwein...
Von Stuttgart gings in die alte Heimat, um mich von Mami bekochen zu lassen und meiner Frauenärztin auszureden, dass ich schwanger bin. Dann wieder nach Hause, ein bisschen Zeit in der Uni verbracht, rein um den Schein zu wahren, und dann erstmal den freien Mittwoch, mit Harry Potter im Bett verbracht. Den (- the halfblood-prince) hab ich jetzt auch eben fertig gelesen und bin zutiefst devastated. Die Frau Rowling kann doch nicht einfach den ....... (aus Rücksicht auf die, die noch nicht soweit sind...) sterben lassen. Das geht doch einfach nicht!! Und wer campt mit mir vorm Buchladen, wenn der nächste Band rauskommt? ;-)
Aber wie ich mich kenne, hab ich bis dahin eh schon wieder vergessen, worum es überhaupt ging. War mit den anderen irgendwie genauso...

Tja, ansonsten gibt es nicht so viel zu erzählen... Heute war ich sogar mal wieder den ganzen Tag in der Uni, und...
ich habe mich mit einem Computerlinguisten unterhalten!
Oh Wunder ;-)
und noch dazu war er ganz nett. hat mir angeboten, mir die aufgaben zu erklären, mir meine email adresse abgeluchst und meinte, wir könnten ja mal was trinken gehen... aber keine sorge... ich bin nicht wie meine Mitbewohnerin und fange jetzt an, von meinen schokobraunen Kindern zu träumen...

Dienstag, 15. November 2005

today...

zuviele griechische buchstaben.
zu wenig künstlerisches talent, diese zu malen.
zuviele punkte an der falschen stelle.
zu wenig tonnen, um gewisse (para-)nüsse reinzukloppen.
zuviele leute, die mich übersehen/ignorieren.
zu wenig lust jeden einzelnen zu verfluchen.
zu viel zu tun. zu wenig zeit. wie immer...

Samstag, 12. November 2005

lebe dein leben,
lebe sie alle!
Paul Celan

Dienstag, 8. November 2005

kontoauszüge

sagt die tatsache, dass weder meine kontoauszüge, noch meine kreditkartenabrechnungen, noch sonstige wichtige unterlagen in meinem "wichtige unterlagen"-ordner sortiert sind, etwas über meinen verplantes leben aus?
muss, wer erwachsen werden will, seine kontoauszüge konsequent in der richtigen reihenfolge abheften?
immerhin ein guter vorsatz, fürs nächste jahr, wie ich finde.

Australien

ja, wer hätte das je gedacht, dass ich mal so schnell nach australien (!!!) kommen werde...?!
vielleicht bin ich doch ein kleiner glückspilz bzw. wahrscheinlich hat im weltenplanungsbüro endlich mal jemand eingesehen, dass ich es verdient habe... ;-)

jedenfalls werd ich schonmal schauen, welche christbaumkugeln am besten zu so einem tropischen regenwald-baum passen - so ein baum kann sich schließlich nicht wehren und weglaufen *hrhr*.
das wird dann also mein zweites weihnachten, dass ich am strand statt im schnee (wunschvorstellung!) verbringen werde. und ich freue mich schon riesig drauf.
nein, natürlich nicht auf weihnachten... auf die reise... :-)))

momentan stecke ich also, zusammen mit J, meinem "ich-nehm-dich-als-reisebegleitung-mit"-auslöser für diese reise, voll in den planungen. spontanität im urlaub ist eben doch ein luxus. und irgendwie ist australien - rein von seiner größe - auch ein land, das sich nur bedingt für spontanität eignet, wie ich finde.
nun ja, derzeit sehen unsere pläne folgendermaßen aus: ankunft Sydney, weiterflug nach cairns, 5-6 Tage in, um, über und unter cairns (bäume in den tropical wetlands ärgern, siehe oben *g*), dann 3 tage segeln in (?) den whitsundays / great barrier reef, dann nochmal 4-5 tage outback, sprich ayer's rock, dann noch kurz sydney... drei wochen sind schon kurz...

und irgendwie habe ich das blöde gefühl, dass dieses semester die uni irgendwie ein bisschen zu kurz kommt, vor lauter planungen (oder der reise selbst)... hätte heute vormittag sogar beinahe meine vorlesung verpasst. das schockt mich schon sehr. andererseits hört man ständig, man solle prioritäten setzen... also, ganz klar... down under!
und momentan plagt mich ja auch die schwierige frage, ob wir nach Alice Springs fahren oder fliegen. bei nur 3 wochen keine einfache entscheidung... falls jemand tipps und gutgemeinte ratschläge hat, bitte melden :-)

Mittwoch, 2. November 2005

Computerlinguistik-Studenten 2

Liebe Computerlinguistik-Studenten,
dies ist ein "tut-mir-leid"-Post, an alle, die sich von meinem Eintrag
über Computerlinguistik-Studenten auf den Schlips getreten fühlen, und hiermit möchte ich mich ganz offiziell entschuldigen... Ich hoffe sehr, ich darf trotzdem noch in eurer Vorlesung sitzen und zuhören..! ;-)
Da ich außerdem den Tipp erhalten habe, dass die Coli-Erstis nach den ersten 3 Wochen erfahrungsgemäß auftauen, nehme ich auch meine vorschnellen Vorurteile über eurer unkommunikatives Verhalten zurück. Gewisse Kommentare haben mich ja auch absolut vom Gegenteil überzeugt.
Und Demi, wie ihr ihn wohl liebevoll nennt, find ich wirklich cool! (und auf die hotpants im Sommer bin ich jetzt schon gespannt...*g*).
Also dann, auf in den Kampf mit Python und liebe Grüße an alle Colis!

Dienstag, 1. November 2005

Hugo Kermit

Hugo Kermit ist unser neuer Mitbewohner - er hat inzwischen seinen eigenen, privaten Bereich auf dem Fensterbrett in der Küche.
Und ein ganz lieber Dank geht an Nicole, Martina (und Kate?) - auch für die leckeren Muffins aus Hugo Kermits Innenleben... *yummie*
Seinen Name hat er übrigens gestern nacht, so um halb 4 bekommen... Bei nächtlichem Essen nach ausgelassenem Feiern bei der Bombay Boogie Night. Und ich könnte schon wieder ;-)
Und leider habe ich irgendwie das Gefühl, dass Hugo Kermit ... irgendwie...vergänglich ist... :-(

Mittwoch, 26. Oktober 2005

Organisation ist alles

- leider! Wieviel Zeit verschwendet man eigentlich so in seinem Leben, v.a. in seinem Studentenleben, mit "herumrennen", um irgendwelche Uni-Scheine, Bescheinigungen etc. etc. zu holen, abzugeben oder sonst wo zu lagern?
Aber, juhu, ich bin sehr stolz, dass ich es heute eeeeendlich mal geschafft habe, zu der richtigen Öffnungszeit im Prüfungsamt der Wirtschaftswissenschaften gewesen zu sein, um mir dort einen Wisch ausdrucken zu lassen, der bestätigt, welche Klausuren ich im Grundstudium geschrieben (und bestanden, wenn auch nicht mit tollen Noten...) habe. Mit diesem Wisch, pardon Ausdruck, kann ich jetzt also demnächst, sprich, wenn ich mal zu dieser unmöglichen Öffnungszeit Zeit habe, zur Studienberatung der Geographie rennen und dort endlich, endlich mal mein Vordiplomszeugnis beantragen. Wie ich den guten Herrn H. kenne, kann es sich dann nur noch um Monate handeln, bis ich das Zeugnis dann endlich mal in der Hand halte.
Und wo ich schonmal dabei war, mich zu solch widerwärtigen Aufgaben aufzuraffen, war ich heute sogar endlich mal im Studentensekretariat, um meine Adresse zu ändern. Das war sehr überfällig. Eigentlich schon seit sieben Semestern... (Ich warte wirklich nur noch darauf, dass sämtliche Internet Kommunikation und Interaktion mal soweit ist, dass man gewisse Dinge *ganz einfach* am PC erledigen kann...!)
Aber damit nicht genug. Ich war sogar noch Passbilder machen lassen, um mir am Freitag einen neuen Reisepass beantragen zu können. *puh*. Passbilder machen ist schließlich noch viel widerwärtiger als organisatorischen Uni-Kram zu erledigen!
Jetzt sollte ich es nur noch auf die Reihe kriegen, Klopapier zu organisieren. Hab ich schon seit Samstag vor. So langsam wird's eng *g*.

Dienstag, 25. Oktober 2005

Computerlinguistik-Studenten

Da mir die Vorlesung Informatik 1 bei den Informatikern ja leider wegen bösartigster, hinterlistigster und verschwörerischer Stundenplanüberschneidungen mit anderen Vorlesungen nicht gegönnt war, habe ich nach verzweifelter Suche im Vorlesungsverzeichnis ("Hilfe, viel zu wenig Wochenstunden") ja nun doch noch was gefunden. Eine vier-stündige Vorlesung mit dem verheißungsvollen Titel "Programmieren 1: Einstieg". Klingt ja supi, dachte ich mir und bin auch gleich, zur zweiten Sitzung hingerannt. Und nach ner halben Stunde hab ich dann auch mal gerafft, dass das eine Veranstaltung für Computerlinguistik Studenten ist, und zwar für solche im ersten Semester.
Die Vorlesung an sich ist ganz interessant. Nicht zu mathematisch. Schön langsam. Moralische Aspekte des Programmierens fließen mit ein (Oha!). Und, ach ja, Python wird uns beigebracht, für die Kenner unter uns.
Die Computerlinguistik-Studenten, die da außer mir noch in der Vorlesung sitzen, erscheinen mir aber bisher reichlich kooooooomisch. So gänzlich unkommunikativ. Und, komisch halt. Aber vielleicht liegt das dran, weil es Erstis sind. Vielleicht schüchtert man die im ersten Semester ganz bewusst ein, damit bessere Programmierer aus ihnen werden. Wer weiß.
Dabei, das muss ich zugeben, hab ich eben erstmal nachgeschaut, was so ein Computerlinguistiker überhaupt macht, wenn er mal einer ist... Klingt ja ganz interessant, das muss man ihnen lassen. Aber wie gesagt, die Computerlinguistik-Studenten machen ihre Aufgabe im späteren Berufsleben bestimmt nur gut, wenn man sie im ersten Semester, gleich von Anfang an, so richtig einschüchtert...
Und von dem Dozenten muss ich auch noch erzählen. Eigentlich schade, dass ich keine passende Schublade (sprich Vorurteil) von Computerlinguistik-Studenten habe, so weiß ich jetzt gar nicht, ob er da total gut reinpasst, oder nicht... Nun ja. Der gute Mann ist... sagen wir mal zwischen 35 und 40. Alte Jeans. Schlabber Sweatshirt. Die Frisur besteht aus einem Teil, der haarlos ist, nämlich so auf dem Kopf. Drumherum (wie bei so nem Cliché-Clown) sind allerdings noch verhältnismäßig viele, lange Wuschelhaare. Was auch daran liegt, dass er immer durchwuschelt. Und ach ja, dann ist so noch so ein geflochtenes Haarzöpfchen von hinten unten rechts.
Frag mich, was er studiert hat. Denn ein Vollblut Informatiker ist er nicht. Dazu ist er wohl doch zu sehr Geisteswissenschaftler, wenn er über die Moral beim Programmieren redet... Und ansonsten schweift er auch gerne und öfters mal ab. Beispielsweise über das user-interface-unfreundliche Gepiepse der medizinischen Apparaturen auf Intensiv-Stationen. Ansonsten kann man ihm wenigstens ganz gut zuhören. Er ist sympatisch. Und er findet Unterstriche bei Variablennamen nicht gut. So_was!

Sonntag, 23. Oktober 2005

Tatort #611: schmoll...

Ja, wie?! Die einzige Tatort-KomissarIn, die ne halbwegs normale Beziehung führt (also, eine hat!) und glücklich ist... und dann lassen diese miesen, kleinen, nichtsnutzigen, happy-end-verachtenden, pseudo-intellektuellen Drehbuch-Autoren ihren Macker sterben! Das geht nicht. Das ist unfair. Das muss nicht sein. Das war einfach überflüssig (ebenso wie dieses dramatische Ende mit in Zeitlupe fallendem Herbstlaub...). *Schmoll*! Noch dazu waren die beiden so ein süßes Paar. Mein Weltbild ist wieder mal komplett zerstört. Und für mein eigenes Leben macht mir das auch nicht gerade Hoffnung. Aber okay... ist ja nur Fernsehen...
Und ansonsten: reichlich unrealistisch, dass ne Komissarin ihre Waffe in der Handtasche aufbewahrt, oder? Ich meine... es war eine recht große Tasche...! Ich (und wahrscheinlich auch alle anderen Frauen - und Männer!) hätten da erstmal ne Weile suchen und ausräumen und fluchen müssen. Aber nein, im Fernsehen, hat frau die sofort in der Hand. So ne Handtasche hätt' ich auch gerne mal.